Gold und Silber beim Deutschlandpokal, Gesamt-Bronze knapp verpasst

Gold und Silber beim Deutschlandpokal, Gesamt-Bronze knapp verpasst

Wiederum recht erfolgreich verlief die Deutsche Jugendmeisterschaft der Landesturnverbände 2013 am 21.und 22.09.2013 in Wangersen für die 4 Auswahlmannschaften des Rheinischen Turnerbundes. Während man sich in der Einzelwertung den Titel bei der männl. U18 sowie die Vizemeisterschaft bei der weibl. U18 sicherte, verpasste man in der Gesamtwertung den 3. Platz und damit die Bronzemedaille nur hauchdünn. Hier war man mit dem Drittplazierten Schwaben punktgleich und auch in der Einzelwertung wiesen beide LTV je einen Titel auf. Den Ausschlag gab dann aber letztendlich in diesem Jahr die bessere Platzierung bei der männl. U14. Dennoch waren die Verantwortlichen mit dem Ergebnis keineswegs unzufrieden, ergaben sich doch noch kurzfristig geringe Änderungen zumindest in den Kadern der mU14 und der wU18.

Das diesjährige Unternehmen startete am Freitag, 20.09.2013 um 9:00 Uhr in der LTS Bergisch-Gladbach, wo das 1. Drittel der Teilnehmer sowie die komplette Ausrüstung und Bekleidung aufgenommen wurde. Nach dem Zwischenstopp an der Raststätte Ohligser Heide, wo das 2. Drittel der Teilnehmer zustieg, erreichte man mit wenigen Minuten Verspätung den 3. Anlaufpunkt den Bahnhof in Duisburg-Wedau. Hier stiegen die letzten Teilnehmer zu und mit einer kompletten Delegation steuerte man das heutige Reiseziel die JHB in Stade an. Nach der herzlichen Begrüßung durch Busfahrer Sascha Meurer setzte der Delegationsleiter Wolfgang von Neuß seinerseits die Begrüßung und die 1. Einweisung fort. Gegen 13:30 Uhr wurde dann eine 1 stündige Pause kurz vor Vechta vorgenommen. Mit noch verhaltener Stimmung erreichte man dann kurz vor 16:00 Uhr die JHB in Stade. Nach dem Einchecken und dem Bezug der zugewiesenen Zimmer erfolgte um 17:00 Uhr die Ausgabe der Ausrüstung und Bekleidung. Um 18:30 Uhr nahm man dann das Abendessen in Form eines Grillabends zu sich. Auf Einladung der Delegation stieß dann auch die verletzte Kaja Hutz zur Mannschaft der wU14 um moralische Unterstützung zu geben. Der Rest des Abends stand dann zur freien Verfügung bis zum Zapfen-streich um 22:00 Uhr.

Tag 2 wurde um 7:00 Uhr mit dem Wecken eröffnet. Beim gemeinsamen Frühstück um 7:30 Uhr wurde den beiden Geburtstagskinder der mU14 Finn Schomerus und Maximilian Hoverath mit einem Geschenk und einem kleinen Ständchen im Beisein der beiden LTV Westfalen und Berlin/Märkischer TB zum 12. Geburtstag gratuliert. Pünktlich um 8:15 Uhr erfolgte die ½ stündige Fahrt bei gehobener Stimmung zum Sportplatz in Wangersen, den man dann gegen kurz vor 9:00 Uhr erreichte. Nach dem Einmarsch und der offiziellen Begrüßung wurde dann um 10:00 Uhr der Spielbetrieb aufgenommen. Zunächst musste die mU14 in Ihre schwierige 1. Partie gegen Baden und unterlag hier mit 0:2 (7:11; 13:15), dabei agierte man doch recht nervös und es unterliefen immer wieder teilweise leichte Eigenfehler. Ein besserer Auftakt gelang der wU18 in Ihrer 1. Begegnung gegen Schwaben beim 2:0 (11:9; 11:7). Auch der Auftakt der wU14 gegen den Mittelrhein/Rheinhessen verlief mit 2:0 (11:7; 11:7) positiv. Parallel dazu absolvierte die wU18 bereits die 2. Begegnung und blieb beim 2:0 (11:5; 11:6) wiederum siegreich. In der 2. Partie war abermals für die mU14 gegen den späteren Titelträger aus Schwaben beim 0:2 (8:11; 2:11) nichts zu holen. Siegreich gestaltete die mU18 Ihre Auftaktpartie gegen Mittelrhein/Rheinhessen mit 2:1 (11:7; 9:11; 11:2). Auch in der 3. Begegnung behielt die wU18 gegen Bayern mit 2:0 (11:6; 11:5) klar die Oberhand. Danach blieb die wU14 mit 2:1 (9:11; 11:9; 11:6) siegreich über Baden und festigte so den Einzug in die Zwischenrunde. Während die wU18 Ihre 4. Partie gegen Hessen absolvierte und mit 2:0 (11:0; 11:6) als klarer Sieger den Platz verließ, demonstrierte auch die mU18 große Stärke und ließ dem Gegner aus Schwaben beim 2:0 (11:6; 11:4) absolut keine Chance. Zum Endspiel um den Gruppensieg kam es in der 3. Begegnung der wU14 mit Sachsen doch auch hier behielt man mit 2:1 (11:9; 6:11; 11:6) die Oberhand. In der 3. Partie der mU14 gegen Mittelrhein/Rheinhessen ging es um den wichtigen 3. Platz in der Gruppe, der zur Platzierungsrunde um die Plätze 7 – 9 berechtigte. Hier blieb man mit 2:0 (11:4; 11:6) siegreich. Bereits das 5. Spiel absolvierte dann die wU18 gegen Niedersachsen und hätte sich sogar eine 2:0 Niederlage erlauben können und wäre dennoch Gruppensieger gewesen. Doch auch dieses Spiel entschied man mit 2:1 (5:11; 11:5; 11:6) zu seinen Gunsten und schloss die Gruppe ungeschlagen ab und gewährleistete somit den direkten Einzug ins Halbfinale. Recht locker absolvierte die mU18 Ihre 3. Begegnung gegen Berlin und siegte mit 2:0 (11:7; 11:5). Gleich darauf folgte dann die Abschlusspartie gegen Niedersachsen in der man dann mit 2:1 (9:11; 12:10; 11:6) erfolgreich blieb und hier bereits viele von einem vorweg genommenen Endspiel sprachen. Auch dieser Erfolg brachte den ungeschlagenenen Grupensieg und den direkten Einzug ins Halbfinale. Voller Euphorie tönte es sodann in Richtung der Niedersächsischen Kader „Ihr könnt nach Hause fahrn“. Auf der Rückfahrt zur JHB in Stade herrschte allenthalben gute und ausgelassene Stimmung, die gelegentlich sogar überzukochen drohte. Abgerundet wurde der Abend dann im griechischen Restaurant Dionysos in Stade, bei dem man zum Abendessen einkehrte. Gegen 22:00 Uhr folgte noch eine kurze Einweisung für den Ablauf des nächsten Tages und danach war auch sehr schnell die Einkehr der Nachtruhe.

Bereits vor 7:00 Uhr erfolgte der Start in den 3. Tag um rechtzeitig gegen 8:30 Uhr das Sportgelände in Wangersen zu erreichen. Nach dem Frühstück gegen 7:30 Uhr fuhr man um 8:00 Uhr los und schnell war die Stimmung wieder obenauf. Pünktlich um 9:00 Uhr wurden die Spiele der Zwischen- und Platzierungsrunde aufgenommen dabei traf die wU14 im 1. Zwischenrundenspiel auf Schwaben und unterlag recht unglücklich 1:2 (12:10; 8:11; 9:11). Nur einen Durchgang später traf die mU14 im 1. Spiel der Platzierungsrunde 7 – 9 auf die Vertretung Mecklenburg-Vorpommerns und siegte mit 2:0 (14:12; 11:8). Danach folgte im 3. Durchgang das Halbfinale der mU18 gegen Schwaben, die sich in der Qualifkation gegen Bayern durchgesetzt hatten. Zunächst konnte man in keiner Phase an die Leistung des Vortages anknüpfen und unterlag im 1. Satz mit 7:11. Auch im 2. Satz tat man sich zunächst sehr schwer und verbuchte beim 12:10 den Satzausgleich. Erst im 3. Satz hatte man den Gegner klar unter Kontrolle und kam zum glatten Satzgewinn mit 11:4 und dem Einzug ins Finale. Gleichzeitig absolvierte die mU14 das 2. Platzierungsspiel gegen Berlin unterlag im 1. Satz mit 7:11; glich aber im 2. Satz mit 11:8 wieder aus und unterlag trotz einer 6:3 Führung noch mit 7:11 und erreichte somit den 8. Platz. Auch im 2. Zwischenrundenspiel bemühte sich die wU14 gegen Niedersachsen nach Kräften, musste aber letztendlich mit 1:2 (7:11; 11:7; 2:11) die Stärke des Gegners anerkennen. Damit ergab sich für die wU14 Platz 3 in der Zwischenrunde was zum erneuten Aufeinandertreffen mit Sachsen im Spiel um Platz 5 führte. Anders als in der Vorrunde ging man hier dann mit 2:0 (11:9; 11:5) als Sieger vom Platz. Zeitgleich zum 2. Zwischenrundenspiel der wU14 absolvierte die wU18 Ihr Halbfinale gegen Niedersachsen, die sich in der Qualifikation über Westfalen durchgesetzt hatten. Wie bereits am Vortag in der Vorrunde blieb man erneut siegreich mit 2:1 (6:11; 11:6; 11:9) und fügte Niedersachsen die 2. schmerzliche Niederlage zu. Zum Abschluss des Tages traf man dann im Finale auf die Vertretung Schleswig- Holsteins und musste hier im 1. Satz die Überlegenheit des Gegners beim 3:11 zur Kenntnis nehmen. Etwas erträglicher gestaltete man dann Satz 2 unterlag aber auch hier mit 9:11 und anerkannte die großartige Leistung Schleswig-Holsteins. Es folgte nun das Finale bei der mU18 gegen Baden, das im Halbfinale Niedersachsen besiegt hatte. Ein knapper und enger 1. Satz ging mit 12:10 an unsere Jungen. Der 2. Satz endete dann mit 8:11 für Baden und durch eine Energieleistung blieb man dann im 3. Satz mit 11:5 erfolgreich. Großartig unterstützten sich dabei alle Mannschaften gegenseitig aber auch die vielen angereisten Schlachtenbummler taten Ihr übriges. Überdies wurden alle 4 Mannschaften sehr gut durch die Kadertrainer-/innen eingestellt und betreut wobei Lena von Naguschewski den wegen wichtiger Klausurar-beiten fehlenden Yannik Wolff ersetzte. Zum Abschluss des Tages folgte dann die Siegerehrung bei der zunächst die Sieger und Platzierten in der jeweiligen Einzelwertung vorgenommen wurde. In der Gesamtwertung war zunächst nur klar dass Niedersachsen ohne einen Titelgewinn in der Einzelwertung dennoch den Titel erfolgreich verteidigt hatte. Über die weitere Platzierung konnte man nur Vermutungen anstellen.

Nach dem Duschen und dem Einsammeln der Ausrüstung machte man sich gegen 18:00 Uhr auf die Heimreise. Hier bedankte sich Delegationsleiter Wolfgang von Neuß nochmals bei der gesamten Delegation und verabschiedete die aus Altersgründen ausscheidenden Spieler-/innen Lina Hasenjäger, Philip Hofmann, Kevin Schmalbach, Maurice Zabka und Alexander Voos mit einer Urkunde und einem Trkot für Ihre jahrelange Zugehörigkeit. Nach einer 1 stündigen Rast an der Raststätte Holdorf erreichte man um 22:30 Uhr das 1. Ziel den Bahnhof Duisburg-Wedau wo man mit einem letzten Kreis die 1. Teilnehmer verabschiedete.

Weibliche
Jugend U14
Männliche
Jugend U14
Weibliche
Jugend U18
Männliche
Jugend U18
Gesamtwertung
1 Bayern Schwaben Schleswig-
Holstein
Rheinland Niedersachsen
11 Punkte
2 Niedersachsen Sachsen Rheinland Baden Schleswig-
Holstein
14 Punkte
3 Schleswig-
Holstein
Niedersachsen Niedersachsen Niedersachsen Schwaben
16 Punkte
4 Schwaben Bayern Sachsen Schwaben Rheinland
16 Punkte
5 Rheinland Schleswig-
Holstein
Westfalen Schleswig-
Holstein
Bayern
20 Punkte
6 Sachsen Baden Mittelrhein/
Rheinhessen
Bayern Baden
24 Punkte
7 Hessen Berlin/
Brandenburg
Schwaben Berlin/
Brandenburg
Berlin/
Brandenburg
34 Punkte
8 Baden Rheinland Baden Westfalen Westfalen
34 Punkte
9 Berlin/
Brandenburg
Mecklenburg-
Vorpommern
Bayern Mittelrhein/
Rheinhessen
Hessen
38 Punkte
10 Mecklenburg-
Vorpommern
Westfalen Hessen Hessen Mittelrhein/
Rheinhessen
39 Punkte
11 Westfalen Hessen Berlin/
Brandenburg
12 Mittelrhein/
Rheinhessen
Mittelrhein/
Rheinhessen
13 Sachsen-
Anhalt
Sachsen-
Anhalt

Die LTV Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern fanden in der Gesamtwertung keine Berücksichtigung, da Sie nur mit 3 bzw. 2 Auswahlmannschaften am Start waren.

Die Delegation

2013 Weibliche Jugend U14Weibliche U14: Lisa Brix, Johanna Hansen (beide Braschosser TV), Bea Hetkamp (Ohligser TV), Wiebke Putzmann (TV Voerde), Maya Mehle, Ronja Müller, Katrin Hagen, Annika Hoverath (alle TSV B. 04 Leverkusen), Trainerin: Vivien Schetter (Leichlinger TV), Betreuerin: Susanne Weber (Leichlinger TV).
2013 MaennlicheJugend U14Männliche U14: Thiemo Reuter, David Wieczorek (beide DJK Odenkirchen), Felix Adamietz (TV Osberghausen), Maximilian Hoverath (TuS Mondorf), Jan Horsthemke (Leichlinger TV), Luca Rother, Finn Schomerus (beide TV Voerde), Nicolai Lorenz (TKD Duisburg), Trainer: Sebastian Pynappel (TV Voerde), Betreuerin: Lena von Naguschewski (TG 1881 Düsseldorf).
2013 Weibliche Jugend U18Weibliche U18: Katja Hofmann, Jana Hasenjäger (beide TV Voerde), Lina Hasenjäger (Leichlinger TV), Inga Maus (Ohligser TV), Ayleen Hodel, Stefanie Lebensorger, Jana Schmidt (alle TSV B. 04 Leverkusen), Julia Rosenberg (Braschosser TV). Trainerin: Brigitte Ziesing (Leichlinger TV), Betreuerin: Corinna Rosenberg (Braschosser TV).
2013 Maennliche Jugend U18Männliche U18: Felix Hutz, Lukas Küll, Oliver Schaper alle ESV Wuppertal-West), Philip Hofmann (TV Voerde), Kevin Schmalbach, Alexander Voos, Christian Weber, Maurice Zabka alle (Leichlinger TV). Trainer: Karsten Weinberger (ESV Wuppertal-West), Betreuer: Thomas von Naguschewski (TG 1881 Düsseldorf).

Schiedsrichter: Harald Illing, Florian Illing beide (DJK Sparta Bilk)
Busfahrer: Sascha Meurer (Rösrath)
Delegationsleiter: Wolfgang von Neuß (TKD Duisburg).

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Stellvertretender Vorsitzender des Technischen Kommitee Faustball und Beauftragter für Leistungs- & Nachwuchsförderung